Was braucht ihr wirklich? Alles rund ums Stillen! 

Alles rund ums StillenWerdende Eltern kennen das sicher auch, ihr erwartet euer erstes Kind und steht im Babyausstatter vor einer schier endlosen Auswahl an Utensilien. Jede Menge Klimbim und Schnickschnack ist da in den Regalen zu finden und man steht unweigerlich vor der Frage, was ihr wirklich braucht. Es ging uns nicht anders und so haben wir versucht uns im Vorfeld Gedanken darüber zu machen, was wichtig sein könnte. Wir versuchten es mit einer WhatsApp Gruppe unter unseren Verwandten und Bekannten zu koordinieren. Der Versuch war sicher eine gute Idee, nur dran gehalten hat sich kaum jemand. So hatten wir dann einen Kleiderschrank voller Babyklamotten, dafür fehlten andere wesentliche Dinge. Wir haben uns selbstverständlich trotzdem über alle Geschenke und Gutscheine unserer Lieben gefreut, das soll es natürlich nicht heißen! Nachfolgend habe ich euch aber ein paar nützliche Goodies zusammengestellt, an die ihr denken solltet. Im ersten Teil der neuen Serie soll es um alles rund ums Stillen gehen.

Gutscheine

Zu aller erst rate ich zu Gutscheinen. Diese machen aus meiner Sicht immer Sinn. Zum einen könnt ihr euch mit einem Gutschein einschlägiger Drogerien Windeln und Co. kaufen oder zum anderen Babyzubehör wie Schnuller, Fläschchen oder Stilleinlagen. Auch finde ich Gutscheine für Klamotten sehr sinnvoll. So könnt ihr auch später für größere Größen etwas einkaufen, wenn euer Schätzchen aus den Anfangsklamotten herausgewachsen ist. Außerdem bietet sich das auch an, weil ihr dann bereits herausgefunden habt, welche Kleidung ihr gern verwendet. Manch einer setzt auf Strampler, der andere auf Hosen und Socken. Wir bevorzugen Wickelbodys, weil wir sie einfacher zum anziehen finden. So entwickelt jeder seine Vorlieben und kann dann dementsprechend shoppen gehen.

Accessoires rund ums Stillen
Der Still-BH

Als Stillmami kam ich um ein paar Kleinigkeiten nicht umhin. Wichtig finde ich zum ersten gut sitzende Still-BHs. Diese sollten einfach vorn zu öffnen sein. Außerdem solltet ihr auf atmungsaktives Material achten. In den Drogerien findet ihr hier schon ganz gute Modelle. Aus meiner Sicht genügen diese völlig aus. Diese sind ziemlich schlicht. Aber ich finde mehr muss ein Still-BH auch nicht sein. Einige meiner Freundinnen mit Kind setzen hier mehr auf den modischen Aspekt und müssen dann auch tiefer in die Tasche greifen. Für mich muss es da eher funktional sein.

Stilleinlagen

Zum Still-BH gehören dann Stilleinlagen. Hier empfehle ich euch nicht die billigsten zu verwenden. Diese haben sich bei mir schon nach kurzem Tragen in Wohlgefallen aufgelöst. Ich nutze derzeit die Stilleinlagen Ultra Dry von NUK für 2,75,€ für 30 Stück und von Lansinoh (24 Stück für 2,65 € – gefunden bei dm) . Die letztgenannten können besonders gut im Still-BH festgeklebt werden, da sie zwei „Klebestreifen“ haben und somit nicht verrutschen. Außerdem halten sie auch alles perfekt trocken. Denn auslaufen möchte nun wirklich niemand in der Öffentlichkeit.

Stillmerker

Ob ihr es mir glaubt oder nicht, ihr werdet euch, dank Stilldemenz,  nur schwerlich erinnern können, auf welcher Seite ihr zuletzt gestillt habt. Daher finde ich einen Stillmerker sinnvoll. Den müsst ihr nicht kaufen, sondern könnt ihn entweder selbst nähen oder basteln oder auf etwas wie eine Haarspange zurückgreifen, um die Seite zu markieren, mit der ihr als nächstes beginnt. Man sollte dann allerdings dran denken, das Ding auch nach jedem stillen zu wechseln *hust*.  Das das zu vergessen, darin bin ich Experte!

Das Stillkissen

Weiteres wichtiges Utensil ist ein Stillkissen. Am Anfang habe ich mir auch gedacht, dass es Schwachsinn ist, sich so ein Teil anzuschaffen. Unsere Maus wog aber auch nur 2.400 g und ließ sich während des Stillens noch gut im Arm halten. Mittlerweile hat sie ihr Gewicht verdoppelt und so einfach lässt sie sich nicht mehr halten, ohne dass ich danach einen Physiotherapeuten bräuchte. Aktuell verwende ich noch ein kleines Stillkissen von 1,20 m Länge. Dies finde ich besonders praktisch, da ich so gut im Bett oder auch auf der Couch stillen kann, ohne dass ich völlig im Stillkissen eingeschlossen bin.

Für später habe ich aber auch ein größeres mit 1,80 m da. Sicher ist es eine Philosophiefrage, welches ihr kaufen möchtet. Das kleine Stillkissen habe ich bei Dawanda gekauft, dementsprechend hat es auch etwas mehr gekostet. Das größere gab es für knapp 15 € bei Aldi. Letztlich müsst ihr das für euch passende Stillkissen finden. Ich kann euch nur eins mit diesen kleinen Kügelchen als Füllmaterial empfehlen, weil es sich euch und dem Kind perfekt anpasst. Auch solltet ihr darauf achten, dass ihr den Bezug wechseln könnt. Es kann ja auch mal etwas daneben gehen oder euer kleiner Schatz spuckt, dann muss der Bezug doch mal in die Waschmaschine.

Spucktücher

Eine Sache, von der ihr eigentlich nicht genug haben könnt. Wenn ihr auch so eine Spuckliesel habt wie wir, werdet ihr sie dringend brauchen, wenn ihr nicht alles einsauen wollt, euch inklusive. Nach dem Stillen fliegt naturgemäß das wieder raus, was zu viel in den kleinen Magen reingewandert ist. Das sollte natürlich nicht unbedingt im Babybett oder auf euren Klamotten landen. Also lieber eines der Spucktücher unterlegen. Wir verwenden dafür Mulltücher und nehmen sie auch wirklich überall mit hin. Hier braucht hier wirklich kein riesen Investment tätigen, denn es geht schließlich nur darum euch und euer Inventar vor Essensresten zu schützen. Dennoch kann ich euch nur ans Herz legen, euch einen Schwung Spucktücher zuzulegen.

Lätzchen

Spätestens wenn ihr das dritte mal am Tag die Klamotten eures Kindes gewechselt habt, weil es nach dem Spucken klatschnass ist, werdet ihr den Sinn eines Lätzchens erkannt haben. Auch wir haben so die Notwendigkeit erkennen müssen. Unsere Tochter fängt aktuell auch extrem an zu speicheln. Auch hier haben sich Lätzchen als überaus nützlich erwiesen. Spätestens, wenn ihr mit fester Nahrung experimentiert, kommt ihr daran nicht vorbei. Für dem Anfang genügen sicher Lätzchen aus Stoff oder Frottee. Milchreste lassen sich daraus noch recht unkompliziert entfernen. Landet das erste Mal Karottenbrei in größeren Mengen auf dem Lätzchen, müsst ihr dann noch Zeit für Fleckenentfernung aufwenden oder gleich auf ein gummiertes Ärmellätzchen umsteigen. Riesen Vorteil ist hier, dass ihr es einfach abwischen könnt und die Kleidung dank der Ärmel auch geschützt ist. Kaufen könnt ihr diese Ärmellätzchen ganz einfach im Drogeriemarkt eures Vertrauens.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.